Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Die Anhaltische Gemäldegalerie ist über mehrere Jahre aufwendig saniert worden und soll bald wiedereröffnet werden. Zum Bau, der Finanzierung und der Wiedereröffnung wollen Staats- und Kulturminister Rainer Robra (CDU), Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Petra Kuras und der Generaldirektor der Kulturstiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Christian Philipsen, am Freitag (10.00 Uhr) im Schloss Georgium informieren.

Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau wurde 1927 gegründet. Mit ihr wurden damals mehrere anhaltische Sammlungen zusammengefasst. Ihr Bestand umfasst Malerei, Zeichnungen und Druckgrafiken von 1400 bis zur Gegenwart. Von nationaler und internationaler Bedeutung sind Werke der altniederländischen und altdeutschen Malerei, der flämischen und holländischen Malerei wie auch der deutschen Malerei des 17. und 18. Jahrhundert. Seit 1959 befindet sich die Sammlung im Schloss Georgium im gleichnamigen Landschaftspark, beide gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.

Infos Stadt Dessau-Roßlau zur Anhaltischen Gemäldegalerie