Rom (dpa) - Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" hat im Mittelmeer 13 Migranten aufgenommen. Man habe ein überladenes Holzboot mit Tunesiern entdeckt, sagte der Sprecher der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler, der dpa. "Es wäre verantwortungslos gewesen, die Menschen in dieser Situation zu belassen." Die Rettung habe in maltesischen Gewässer stattgefunden, weshalb Malta für die Koordinierung zuständig sei, so Isler. Das Schiff würde nun in Richtung Lampedusa fahren, weil die Insel der nächste sichere Ort sei.