Frankfurt/Main (dpa) - Die Affäre um die Fußball-WM 2006 wird die Aufklärer länger beschäftigen als bisher angenommen. Er rechne frühestens im Februar mit dem Bericht der Kanzlei Freshfields, sagte DFB-Präsidentschaftsanwärter Reinhard Grindel nach der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga. Damit wird sich auch seine erwartete Wahl zum Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Niersbach verzögern. Die DFB-Interimspräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch hatten zuletzt immer von Dezember oder Januar als Termin für die Vorlage des Untersuchungsberichts gesprochen.