Brüssel (dpa) - Die Autoindustrie kritisiert die geplante Verschärfung der Kohlendioxid-Grenzwerte für Neuwagen bis 2030. Der Kompromiss der EU-Umweltminister sorge nicht für eine "Balance zwischen Klimaschutz und Beschäftigung in Europa", sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Bernhard Mattes, dem RBB-Inforadio. Der europäische Herstellerverband Acea monierte, der Beschluss berge das Risiko "negativer Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, Autoarbeiter und Verbraucher"