Berlin (dpa) - Angesichts von Vorstößen für einen Stopp umstrittener Tiertransporte in Nicht-EU-Staaten lädt das Bundesagrarministerium die Länder zu einem Gespräch. Den Druck, unter dem die Länder jetzt stünden, hätten sie mit ihrem überstürzten Handeln selbst verursacht, sagte Ressortchefin Julia Klöckner auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Besser wäre gewesen, erst eine rechtliche Klärung herbeizuführen und dann entsprechend behördlich zu agieren und nicht umgekehrt, sagte Klöckner. Zu dem Termin will das Bundesministerium noch vor der nächsten Agrarministerkonferenz Mitte April einladen.