Frankfurt/Main (dpa) - Commerzbank-Kunden müssen sich auf höhere Gebühren einstellen. Das Geldhaus werde "Preisänderungen vornehmen" und manche Dienste anders bepreisen, sagte Chef Martin Zielke in Frankfurt. Dies sei nötig im aktuellen Marktumfeld, sagte er mit Blick auf das andauernde Zinstief. Da die Europäische Zentralbank Strafzinsen auf Geld erhebt, das die Banken bei ihr parken, enstehen für die Bankenbranche Milliarden-Kosten. Am kostenlosen Girokonto für Privatkunden halte der Konzern aber fest. "Das ist nicht der Einstieg in den Abschied vom kostenlosen Girokonto", betonte Zielke.