Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Computerbranche davor gewarnt, in ihren Spielen den NS-Terror zu verharmlosen. Vor Beginn der weltweit größten Computerspielemesse Gamescom an diesem Dienstag in Köln wandte sich DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach dagegen, für Computerspiele das Verbot des Anwendens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen aufzuweichen. Sonst laufe man Gefahr, "ein schleichendes und unkritisches Etablieren von NS-Symbolen auf allen digitalen Plattformen" zu ermöglichen.