Frankenthal (dpa) - Im Prozess um das Explosionsunglück auf dem BASF-Gelände in Ludwigshafen ist der Angeklagte zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Frankenthal in Rheinland-Pfalz sah es als erwiesen an, dass der Mann im Oktober 2016 die verheerende Explosion verursacht hatte. Er soll bei Reparaturarbeiten in einer Art Blackout eine falsche Leitung angeschnitten und so die Tragödie ausgelöst haben. Bei der Explosion auf dem Werksgelände in Ludwigshafen kamen fünf Menschen ums Leben, 44 wurden verletzt.