Berlin (dpa) - Die Bundesregierung muss sich darauf einstellen, dass die Steuereinnahmen nicht mehr so sprudeln wie bisher. Unter den Vorzeichen einer schwächeren Konjunktur stellt Bundesfinanzminister Olaf Scholz heute in Berlin die Ergebnisse der neuen Steuerschätzung vor. Erwartet werden zwar weiter steigende Einnahmen - aber lange nicht mehr so große Zuwächse wie zuletzt. Berichten zufolge könnten Bund, Länder und Kommunen bis 2023 etwa 100 Milliarden Euro weniger einnehmen als bei der Schätzung im November vorhergesagt.