Berlin (dpa) - Das Landeskriminalamt Sachsen führt nach den Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz bisher insgesamt 163 Ermittlungsverfahren durch. Das berichtete Focus Online. Eine eigens eingesetzte Kommission hat demnach alle für den Staatsschutz relevanten Vorkommnisse untersucht, und zwar unabhängig davon, ob es sich um links- oder rechtsextreme Taten handelt. Demnach ermittelt der Staatsschutz in 32 Fällen wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen, etwa dem Hitlergruß. Unter den insgesamt 158 Geschädigten befänden sich elf Ausländer.