Algier (dpa) - Den achten Freitag in Folge sind Tausende Menschen in Algerien auf die Straßen gegangen, um gegen die Staatsführung zu protestieren. Trotz des Rücktritts von Präsident Abdelaziz Bouteflika in der vergangenen Woche forderten die Menschen erneut demokratische Reformen. In der Hauptstadt Algier kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Laut der Generaldirektion für Nationale Sicherheit wurden 27 Polizisten verletzt, vier von ihnen schwer. 108 Menschen seien festgenommen worden.