Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei hat mit Blick auf die gesunkene Zahl islamistischer Gefährder vor voreiligen Schlüssen gewarnt. "Wir sind noch lange nicht soweit, dass wir von einer Entwarnung sprechen können", sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radeck der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums stuft die Polizei aktuell deutlich weniger Islamisten als Gefährder ein als noch im vergangenen Jahr. Bundesweit wurden demnach Anfang November 679 Personen diesem Kreis zugerechnet, fast einhundert weniger als noch im Sommer 2018.