Kabul (dpa) - Bei der Präsidentenwahl in Afghanistan sind trotz massiver Drohungen der Taliban schwere Angriffe ausgeblieben. Dennoch gab es laut der Behörden mindestens drei Tote, weitere 44 Menschen wurden verletzt. Wahlbeobachter berichtete auch von Problemen mit Wählerlisten. Aus den meisten Provinzen wurde eine geringe Wahlbeteiligung gemeldet. Wegen der schlechten Sicherheitslage, Enttäuschung über die Regierung und mangelndes Vertrauen in Wahlen generell nach zahlreichen Wahlfälschungsvorwürfen prognostizierten Experten, dass lediglich 1,5 Millionen zur Wahl gehen werden.