Caracas (dpa) - Im Machtkampf in Venezuela versucht der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó, den öffentlichen Dienst und die Gewerkschaften auf seine Seite zu ziehen. Mit der Ankündigung eines Streiks der Staatsbediensteten erhöhte Guaidó den Druck auf den sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro. Die USA drohten Maduro inzwischen mit weiteren Strafmaßnahmen. Der US-Sonderbeauftragte für Venezuela, Elliott Abrams, kündigte an, weitere Personen aus dem Umfeld Maduros würden mit Visa-Restriktionen belegt.