Berlin (dpa) - Der Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, begrüßt das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, warnt aber vor überzogenen Erwartungen. "Miteinander reden, anstatt übereinander zu schimpfen und zu drohen - das trägt in jedem Fall dazu bei, die heikle Lage auf der koreanischen Halbinsel etwas zu entspannen", sagte Ischinger der "Bild"-Zeitung. Allerdings sei ein Gespräch noch kein Verhandlungsdurchbruch. Am Ende müsse es darum gehen, dass Nordkorea sein nukleares Rüstungsprogramm aufgibt.