Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett hat die Verlängerung von sechs Bundeswehreinsätzen mit derzeit rund 2600 Soldaten beschlossen. Das letzte Wort hat der Bundestag, eine Zustimmung gilt aber als sicher. Die Afghanistan-Truppe soll von derzeit höchstens 980 Soldaten auf bis zu 1300 aufgestockt werden. In Mali sollen sich in Zukunft maximal 1100 Soldaten an der UN-Mission zur Stabilisierung des Landes beteiligen. Der Ausbildungseinsatz im Irak im Kampf gegen die Terrormiliz IS soll auf das ganze Land ausgeweitet werden. Bisher ist er auf die Kurdenregion im Norden des Landes beschränkt.