Paris (dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach einem Jahr voller Krisen um das Verständnis der Franzosen geworben. Reformergebnisse könnten nicht unmittelbar zu spüren sein und er teile die Ungeduld der Bürger, sagte Macron am Silvesterabend in einer TV-Ansprache. Doch das könne nicht bedeuten, auf diese zu verzichten. An die Wut der "Gelbwesten" gerichtet - ohne diese jedoch zu nennen - erklärte er: "Wir haben nicht aufgegeben, unser Land will eine bessere Zukunft aufbauen. Das ist die Lektion von 2018." Die "Gelbwesten"-Proteste hatten ihn erheblich unter Druck gesetzt.