Hamburg (dpa) - Der neue Chef des Rowohlt Verlags, Florian Illies, glaubt an die Zukunft des Buches. Durch die viele Zeit, die man bei Netflix und am Smartphone verbringe, wachse die Sehnsucht nach der eigenen Zeitlichkeit eines Buches, sagte der 47 Jahre alte Autor und Journalist im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Demnach bezeichnete Illies das Buch als "Gegengift gegen die sich immer weiter beschleunigenden Gegenwartserscheinungen".