Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer bringt Abschiebungen für solche Asylbewerber aus Syrien ins Spiel, die nach ihrer Flucht regelmäßig aus privaten Gründen dorthin zurückkehren. Wer als syrischer Flüchtling regelmäßig in Syrien Urlaub mache, der könne sich ja nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden. Dem müsse man seinen Flüchtlingsstatus entziehen, sagte Seehofer der "Bild am Sonntag". Wenn dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Reisen in das Herkunftsland bekannt würden, werde in der Behörde unverzüglich ein Widerruf des Flüchtlingsstatus geprüft.