Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn lehnt eine unterschiedliche Behandlung von Organspendern und Nicht-Spendern bei der Organvergabe ab. Man gerate schnell auf die schiefe Bahn, wenn man Unterstützung nur noch denjenigen gewähre, die sich erwartungskonform verhielten, sagte Spahn. Eine solche Regelung wäre nach Ansicht Spahns verfassungsrechtlich problematisch. Er woll es aber auch politisch nicht. Der Gesundheitsökonom Robert Nuscheler schlägt vor, dass diejenigen, die einer Organspende widersprechen, selbst auf der Warteliste nach hinten rutschen.