Berlin (dpa) - Wegen der mehr als 3600 juristisch nicht aufgearbeiteten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche haben Juristen Strafanzeigen gegen unbekannt gestellt. Diese seien bei Staatsanwaltschaften im Bezirk aller 27 katholischen Diözesen eingereicht worden, berichtet "Der Spiegel". "Es gibt kein Recht der Kirche, ihre Institution von strafrechtlichen Eingriffen freizuhalten", zitiert das Nachrichtenmagazin daraus.