Genf (dpa) - Eine stundenweise Feuerpause in Syrien reicht nach UN-Angaben nicht aus, um die notleidende Bevölkerung zu versorgen. "Es ist eine Frage von Leben und Tod", sagte der Sprecher der UN-Nothilfe. Am Morgen sei die Rebellenregion Ost-Ghuta bei Damaskus noch beschossen worden, unter solchen Bedingungen könnten keine Hilfsgüter geliefert werden. Die Menschen brauchten eine Feuerpause von 30 Tagen. In Ost-Ghuta sind 400 000 Zivilisten unter menschenunwürdigen Bedingungen eingekesselt. Es fehlt an Medikamenten und Verbandsmaterial, sowie an Nahrungsmitteln.