Berlin (dpa) - Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien haben die USA, Deutschland sowie 17 weitere Länder in einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion mehr als 100 russische Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter ausgewiesen. Das Auswärtige Amt in Berlin kündigte die Ausweisung von vier russischen Diplomaten an. Sie müssen binnen sieben Tagen Deutschland verlassen. Moskau verurteilte den "unfreundlichen Schritt" scharf und kündigte eine Reaktion von Präsident Wladimir Putin an.