Zurück in die Heimat FCM und Ado Onaiwu gehen getrennte Wege
Angreifer Ado Onaiwu und der 1. FC Magdeburg haben ihre Zusammenarbeit beendet. Der Sommer-Neuzugang konnte sich beim Club nie durchsetzen und wird als Missverständnis in die Vereinsgeschichte eingehen.

Magdeburg - Name und Vita dieses Neuzugangs klangen ganz am Ende des vergangenen Sommertransfer-Fensters nicht schlecht. Ado Onaiwu, ehemaliger Nationalspieler Japans, treffsicherer Torjäger der zweiten französischen Liga, der auch in der Ligue 1 schon acht Scorerpunkte gesammelt hatte.
Mit seinen damals 29 Jahren befand sich der Mittelstürmer bei seiner Ankunft in Magdeburg zudem im besten Fußballer-Alter. Was sollte bei diesem Transfer schon schiefgehen? Der FCM und seine Fans hegten große Hoffnungen.
Trainerwechsel leitet Onaiwu-Ende beim FCM ein
Erfüllt haben diese sich jedoch nie. Warf Ex-Trainer Markus Fiedler den neuen Hoffnungsträger anfangs noch vier Spiele am Stück ins Geschehen - einmal sogar von Beginn an - war die Zeit des Japaners nach dem Trainerwechsel Mitte Oktober abgelaufen.
Unter Petrik Sander und Pascal Ibold stand Onaiwu nur noch einmal im Kader, zu Einsatzzeiten kam er nicht mehr. Auch die Auftritte des Angreifers in diversen Testspielen und bei der U23 verliefen glücklos.
Am Dienstagabend nun hat der 1. FC Magdeburg wenig überraschend die Vertragsauflösung mit dem 30-Jährigen bekannt gegeben. Eine Zukunft an der Elbe hatte Onaiwu nicht mehr. Für ihn geht es nun zurück in sein Geburtsland Japan.
Abschied vom FCM, Perspektive in Japan
"Ado konnte sich bei uns leider nicht nachhaltig durchsetzen. Mit der Möglichkeit zur Rückkehr in seine Heimat Japan ergibt sich für ihn nun eine neue Perspektive", ließ sich FCM-Sportchef Otmar Schork in einer Pressemitteilung zum Onaiwu-Abgang zitieren.
Auch Schork hatte sich von diesem Transfer im vergangenen Sommer mehr erhofft. Onaiwu und der FCM: Das wollte aber nicht passen.