Wieder ein eckball FCM-Schwäche eiskalt ausgenutzt: Magdeburg verliert gegen Arminia Bielefeld
Der 1. FC Magdeburg verlor das dritte Heimspiel in Folge. Arminia Bielefeld nutzte die bekannten Schwächen der Gastgeber doppelt.

Magdeburg – In der Magdeburger Avnet Arena prüfte der 1. FC Magdeburg im Kellerduell die Arminia aus Bielefeld. Am 22. Spieltag traf der Tabellen-15. auf den 13.. Insgesamt 14 Tore fielen in den vorangegangenen Partien beider Teams, beide Mannschaften wollten darauf hinarbeiten, nicht erneut so viele Gegentore zu kassieren.
Die Magdeburger stellten die gleiche Startelf auf, wie beim 5:4-Sieg gegen Greuther Fürth. Darunter Dreifachtorschütze Mateusz Zukowski und Doppelpacker Rayan Ghrieb. Die Gäste machten ordentlich Druck in den ersten Spielminuten. Daraus resultierte bereits kurz nach Anpfiff ein Lattentreffer von Stefano Russo.
Magdeburg kämpfte sich nach zehn Minuten das erste Mal so richtig aus der eigenen Hälfte heraus. Torwart Dominik Reimann bediente mit einem sehr guten langen Ball Baris Atik auf links. Im zweiten Versuch bekam er den Ball zu Zukowski, der aus der zweiten Reihe knapp verfehlte. Zwei Minuten später köpfte der Pole aufs Tordach.
FCM lag nach Eckball zurück
Magdeburg ließ zu viele Standards zu, die Gegner bestraften das. Ein Eckball von Tim Handwerker kam perfekt auf den Kopf von Maxi Bauer, der FCM lag nach 32 Minuten 0:1 zurück. Beim FCM fehlte es an der Zuordnung, eine bekannte Schwachstelle der Magdeburger nutzten die Bielefelder gnadenlos aus.
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Auf der anderen Seite nutzten die Magdeburger ihre zahlreichen Chancen nicht, wie Ghrieb (37.) und Tobias Müller (38.). Atik vergab zudem kurz vor Pausenpfiff einen Freistoß aus sehr guter Position (45.).
13 Minuten nach Wiederanpfiff nagelte Baris Atik einen weiteren Freistoß an die Latte. Es war der zweite Alu-Treffer in diesem Spiel. Der eingewechselte Richmond Tachie scheiterte mit einem satten Schuss in der 67. Minute an DSC-Keeper Jonas Kersken, der eine Glanzparade auspackte.
Eine Stunde lang hatte der 1. FC Magdeburg keinen Schlüssel gegen kämpferische Bielefelder gefunden. Der erste Nackenschlag aus der 32. Minute setzte es nach einem Eckball. Den zweiten nach der 88.: Bielefeld konterte eiskalt, Magdeburg verteidigte kaum, Benjamin Boakye traf zum 0:2.