Fußball

FCM-Trainer lobt Moral seines Teams

Das 1:1 gegen Duisburg war für den 1. FC Magdeburg ein gewonnener Punkt. FCM-Trainer Stefan Krämer zog ein gemischtes Fazit.

Magdeburg l Nach einer starken Anfangsphase warf der zwischenzeitliche Rückstand den FCM aus der Bahn. Tobias Müller sicherte dem Club mit seinem Treffer in der Nachspielzeit immerhin einen Punkt. Die Stimmen zum Spiel:

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht: "Wir hatten in den ersten zehn Minuten das Quäntchen Glück, weil wir fahrig waren. Nach dem 1:0 haben wir die Partie komplett kontrolliert, hatten ein sensationelles Positionsspiel. Das Einzige, was ich meiner Mannschaft vorwerfen kann, ist, dass wir das Spiel zumachen müssen. Wir hätten unsere Kontermöglichkeiten besser ausspielen müssen. Ansonsten haben wir aber gezeigt, dass wir genügend Selbstbewusstsein haben, um nach dem durchwachsenen Start zurückzukommen. Das Gegentor kurz vor Schluss kann in dieser Form immer mal passieren, weil es kein herausgespielter Treffer war. Im ersten Moment ist aber natürlich eine gewisse Enttäuschung da."

FCM-Trainer Stefan Krämer: "In der ersten Viertelstunde haben wir den Fußball gespielt, den wir uns vorstellen - zwar nicht über 90 Minuten, aber über weite Phasen. Das 0:1 kam aus dem Nichts, war aber für uns ein Wirkungstreffer. Danach hat man gemerkt, dass die Jungs angenockt waren. Duisburg hat in dieser Phase sehr erwachsenen Fußball gespielt. Wir hatten hingegen sehr viel mit uns selbst zu tun, hatten in dieser Phase auch viele leichte Fehler drin. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir uns hineingekämpft, nach der Pause war das Spiel dann zu 70, 80 Prozent in der Hälfte des Gegners. Allerdings haben wir die letzte Willenskraft vor dem gegnerischen Tor vermissen lassen. Vom Einsatz her war das ansonsten top, die Moral, der Teamgeist ist top. Die Jungs haben alles investiert und sich das Tor, auch wenn es spät fiel, verdient. Was der Punkt wert war, wird der Lauf der Saison zeigen."

FCM-Abwehrspieler Brian Koglin: "Es war schön, von Beginn an zu spielen. Nach dem guten Start haben wir usn durch das Gegentor verunsichern lassen. In der zweiten Halbzeit waren wir überlegen, deshalb hatten wir uns den Ausgleich auch verdient. Wir sind weiter drangeblieben, das hat sich gelohnt."

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