2. Fußball-Bundesliga „Bilder sind schrecklich“: Risswunde bei Braunschweig-Profi
Die Stollen seines Gegenspielers verletzten den Braunschweiger Zweitliga-Spieler Florian Flick am Oberschenkel. Mit- und Gegenspieler reagierten schockiert.

Braunschweig - Der Zweitliga-Sieg von Eintracht Braunschweig gegen den 1. FC Kaiserslautern ist von einer schweren Risswunde bei dem Eintracht-Profi Florian Flick überschattet worden. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde in der 43. Minute unglücklich von den Stollen seines Gegenspielers oberhalb des Knies getroffen, danach vom Platz getragen und noch am Sonntag in Braunschweig operiert.
Nach Angaben des Vereins erlitt Flick eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel und wird nun für die restlichen Spiele dieses Jahres ausfallen. Beim Anblick der Wunde fühlten sich einige Beobachter im Stadion und in den sozialen Netzwerken an das bekannte Foul an Ewald Lienen im August 1981 erinnert, bei dem dem damaligen Bundesliga-Profi von Arminia Bielefeld der Oberschenkel aufgeschlitzt wurde.
„Ich wollte, dass keiner hinschaut. Denn diese Bilder sind schrecklich“, sagte Braunschweigs Trainer Heiner Backhaus nach dem Spiel bei Sky. „Er hat noch zu uns gesagt: Haut sie weg. Das haben wir für uns in der Halbzeitansprache natürlich als Motiv genommen.“ Nach dem Spiel posierten die Braunschweiger Spieler mit seinem Trikot in der Hand vor der Fankurve, um Flick zu grüßen.