Jahr für Jahr gibt es in den fünf Fußball-Regionalligen nach dem letzten Spieltag eine große Ungerechtigkeit. Zu einer Zeit, in der die Regionalligameister eigentlich ihren Aufstieg feiern müssten, geht das Zittern erst richtig los. In zwei Relegationsspielen wird der Aufstieger in die 3. Liga ausgespielt.

Dass an diesen zwei Partien so viel hängt und einige Regionalligameister trotz einer starken Saison am Ende mit leeren Händen dastehen, ist gegen jede Regel des sportlichen Wettbewerbs.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zierte sich jahrelang, diese Schieflage, die 2013 eingeführt wurde, wieder geradezurücken. Der überraschende Vorstoß, dass es jetzt doch eine Reform geben wird, ist deshalb positiv. Trotzdem sollte sich der Verband nicht feiern lassen, da diese längst überfällig ist.

Um schnell eine Lösung zu finden, sollte die 3. Liga aufgestockt werden und alle Regionalligameister schon am Ende der laufenden Saison direkt aufsteigen. Das wäre eine gerechte Reform.