Nasice/Magdeburg l Der SC Magdeburg durfte endlich wieder mal jubeln. Mit einem 32:24 (15:8) siegten die Grün-Roten in der European Handball League beim RK Nexe in Kroatien. Entscheidend dafür war ein starker Jannick Green in Halbzeit eins und eine Wurfeffektivität im Angriff von 70 Prozent.

SCM rotierte personell

Wie angekündigt wurde beim SCM rotiert. Michael Damgaard, Marko Bezjak und Omar Ingi Magnusson starteten bei Spielbeginn im Rückraum, der Kroate Zeljko Musa in seiner Heimat am Kreis. Im Tor begann Jannick Green. Und auf den Außen legten Lukas Mertens und Tim Hornke los. Im Spiel lagen die Grün-Roten aber zunächst einmal mit 0:1 hinten.

Sieben Paraden in 21 Minuten

Nachdem Green die erste Parade hinlegte, sorgte Bezjak in der 4. Minute mit dem 3:2 für die erste Führung, die der SCM auch nicht mehr aus der Hand gab. Nach neun Minuten folgte die erste Zwei-Tore-Führung (6:4 für den SCM) durch Musa, der in der Abwehr zunächst mit Christian O’Sullivan einen starken Innenblock bildete. Und wenn doch mal ein Ball durchkam, dann war Green da. Der Däne hatte nach 21 Minuten schon seine siebte Parade (am Ende waren es neun) mit einer Fangquote von 53 Prozent hingelegt. Am gegnerischen Kreis klinkte Musa im Gegenzug zum 12:6 für den SCM ein.

Anders als in den Spielen zuvor ließen sich die Magdeburger von Gegentreffern nicht aus dem Konzept bringen. Als die Gastgeber wieder auf vier Tore dran waren, sorgten Mertens, Damgaard und Musa bis zur Pause für ein beruhigendes 15:8.

Musa stark in Abwehr und Angriff

Musa hatte auch nach dem Seitenwechsel Lust aufs Torewerfen und setzte mit seinem fünften Tor zum 16:8 den SCM-Höhenflug fort. Die Gäste mussten zwar wie befürchtet auf den verletzten Piotr Chrapkowski verzichten, verteidigten aber weiter stark. Und kamen viel besser als zuletzt ins Tempospiel. Darüber erhöhte Damgaard auf 19:10 (38.).

Mit dieser klaren Führung wurde bei den Gästen weiter durchgewechselt. Nexe kam zwar auf 21:15 (45.) ran, doch Mertens sorgte in der 47. Minute für ein Zehn-Tore-Polster (25:15). Im Tor durfte sich dann auch noch Tobias Thulin beweisen. Und in der Offensive trugen sich gleich elf SCM-Spieler in die Schützenliste ein.