Olympische Winterspiele Vicktor stürzt: Slopestyle-Finale ohne deutsche Snowboarder
Noah Vicktor geht es wie in der Big-Air-Qualifikation. Auch das Slopestyle-Finale findet ohne ihn statt.

Livigno - Das olympische Slopestyle-Finale der Snowboarder findet ohne deutsche Beteiligung statt. In der Qualifikation war Noah Vicktor wie schon zuvor im Big-Air-Wettbewerb chancenlos und landete auf dem 23. Platz. Dadurch wird er den Kampf um die Medaillen, in den am Mittwoch (12.30 Uhr) nur die besten Zwölf der Qualifikation eingreifen dürfen, verpassen.
„Frustrierend“ sei das frühzeitige Aus, erklärte der Bayer. „Das war nicht mein Tag - das habe ich schon morgens im Training gespürt. Gestern und vorgestern hatte ich ein ganz anderes Gefühl auf dem Snowboard. Heute war schon das erste Rail im ersten Run nicht sauber. Dann war es mental schwierig.“
Qualifikation um einen Tag vorverlegt
Aufgrund der Wetterprognose waren Vicktor und seine Konkurrenten einen Tag früher an der Reihe als zunächst vorgesehen. Bei strahlendem Sonnenschein startete der 24-Jährige in seine Spezialdisziplin mit mehreren Unsicherheiten und geriet dadurch unter Druck. Diesem hielt er nicht stand, im zweiten Run kam Vicktor zu Fall und erhielt letztlich 34,81 von 100 möglichen Punkten. Für das Weiterkommen hätte er 69,63 Punkte benötigt.
„Man arbeitet so lange hin auf dieses Event. Wenn es dann nicht klappt, tut das einfach weh“, sagte Vicktor.
In der Disziplin Slopestyle absolvieren die Athleten einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen und zeigen dabei möglichst fordernde Tricks. Bewertet wird in der Qualifikation der bessere von zwei Durchgängen.