Fußball

Keine Veränderungen in Calbe

Etliche Vereine waren während der Unterbrechung auf dem Transfermarkt aktiv. So auch in der Landesklasse, Staffel IV.

Von Von Michael Jacobs

Salzandkreis l Auch wenn momentan kein Ball rollt, planen die Verantwortlichen im Hintergrund für die Zeit danach. Und so konnten einige Teams auch schon Neuzugänge vermelden. Sie sollen in der Nach-Corona-Ära bei ihren neuen Clubs voll einschlagen.

Das Gros der Mannschaften in der Staffel IV hielt sich jedoch merklich zurück. Zu groß ist doch die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Saisonfortsetzung. Immerhin sind Spielerwechsel in der Winterpause fast immer mit finanziellen Aufwendungen verbunden. Zum Beispiel für Ausbildungsentschädigungen, welche an den abgebenden Verein entrichtet werden müssen. Dieses Geld sparte man sich größtenteils.

In die Reihe dieser Verein gehört auch die TSG Calbe. Das Team um Trainer Marcel Würlich holte keine neuen Akteure und gab auch keinen ab. Warum auch? Sportlich lief es bis zur Unterbrechung ordentlich. Tabellenplatz vier, punktgleich mit dem Silberrang, ist eine Zwischenbilanz, die keinen Grund zum Handeln zu Tage förderte.

Genauso sieht es beim Rangdritten, der ZLG Atzendorf, aus. Auch hier verlief der Transferwinter nach dem Motto: „Still ruht der See“. Zumal die Atzendorfer mit der Rückkehr von Torjäger Sebastian Tolle ihren „Transfer-Coup“ schon im vergangenen Sommer landeten. Zu Calbe und Atzendorf gesellen sich sechs weitere Teams, die keine Veränderungen an ihrem Kader vermeldeten.

Besonders aktiv war unterdessen der 1. FSV Nienburg. Das Team von Ex-Staßfurt-Übungsleiter René Schulze holte gleich drei neue Spieler an Board und gab einen Akteur ab.

Über immerhin zwei Neuzugänge freut sich auch Förderstedts Trainer Michael Buschke. Mit Serhat Elmas, der vom FC Reutlingen II kam und schon längere Zeit bei den Förderstedtern mittrainiert hatte, sowie Kevin Cikar (SV Plötzkau) wurde der schmale Kader in der Breite gestärkt. „Serhat verfügt über eine hohe Spielintelligenz und wird uns viel Freude bereiten“, prognostizierte SVF-Co-Trainer Enrico Tietzel schon vor einigen Wochen.

Doch egal ob Neuverpflichtungen oder nicht, eines haben alle Teams gemeinsam: Sie hoffen darauf, dass schnellstmöglich wieder trainiert und gespielt werden kann.