Gommern (kpi) l  Am Sonnabend (19 Uhr) geht es in der Europa-Sportalle in Gommern gegen den zähen Kontrahenten LSV 90 Klein Oschersleben zur Sache.

Für die erste Begegnung auf der heimischen Platte hat Eintracht-Trainer Sebastian Munter zwar erneut einen breit aufgestellten Kader zur Verfügung, gleichzeitig hofft der Coach aber auch auf die Unterstützung des „achten Mannes“ auf der Zuschauertribüne.

„Obwohl der LSV in der zurückliegenden Saison im unteren Tabellendrittel angesiedelt war, sind sie eine unangenehme Truppe, gegen die es zu bestehen heißt“, weiß der Übungsleiter, der am Sonnabend auf drei wichtige Akteure verzichten muss. Marc Stahlhut, Frank Liebich (Prellung) und Tom Leine (Prellung) fallen auch zum ersten Heimduell verletzungsbedingt aus.

Noch offene Baustellen

Die knappe 29:31-Niederlage der zurückliegenden Woche gegen den robusten und rückraumstarken Post SV Magdeburg haben die Ehlestädter in der Zwischenzeit aufgearbeitet. „Ich habe der Mannschaft zu verstehen gegeben, dass wir in der Chancenverwertung nachbessern und unsere Angriffe breiter aufstellen müssen. Aber auch in der Defensive hat das erste Ligaspiel noch Baustellen offenbart, an denen wir arbeiten wollen“, erklärt der Coach und legt offen, „dass es seiner Sieben auch noch ein wenig an der nötigen Physis fehlt“. An Fitness und Kondition liegt das nicht, doch scheint das Team um Trainer Munter noch mit angezogener Handbremse in die Saison gestartet zu sein.

„Eine Partie zu gewinnen hat ebenfalls viel mit der Einstellung zu tun. Nach der monatelangen Pause muss sich zunächst der Körper wieder auf die Anforderungen des Spielbetriebes einstellen und danach folgt der Kopf. Das ist ein Prozess, der noch einige Wochen in Anspruch nehmen wird“, legt Munter offen.

Für das erste Heimduell hofft der Gastgeber auf die ersten zwei Zähler der noch jungen Handball-Saison.