Burg l Die Rechnung ist ganz simpel: Will die SG Fortschritt Burg den Aufstieg in die Verbandsliga ganz sicher bewältigen, braucht es zwei Siege. Sollte der aktuelle Spitzenreiter SV Oebisfelde II in den verbleibenden beiden Partien Federn lassen, reichen womöglich auch weniger als vier Zähler. Beim Blick auf das Restprogramm (Neuferchau/Kunrau, Parey) sollte in dieser heißen Phase allerdings nicht davon ausgegangen werden, dass die Oebisfelder ins Stolpern geraten. Fortschritt muss den Aufstieg also aus eigener Kraft bewältigen. Trotz des schlechteren Torverhältnisses bei gleicher Punktzahl (33:7), hätte die Burger die besseren Karten, da sie im direkten Vergleich besser dastehen.

Doch ganz so einfach sieht SG-Trainer Hendrik Kurth die Rechnung nicht aufgehen, denn die beiden Siege seien noch längst nicht eingefahren. Er erinnert sich an die vergangene Begegnung in Barleben. „Wir sind letzte Woche unseren zahlreich mitgereisten Fans vor allem in der ersten Halbzeit einiges schuldig geblieben. Umso mehr wollen wir zu Hause noch mal ein Feuerwerk abbrennen, um uns würdig vor heimischer Kulisse zu verabschieden“, will der Trainer von jedem Spieler 110 Prozent sehen.

Tückisches Restprogamm

Mit der BSV-Reserve gastiert am Sonnabend um 16 Uhr eine spielstarke Mannschaft in Burg, die an guten Tagen jeden Gegner schlagen kann. Und auch das letzte Spiel beim MTV Weferlingen, ein Team das noch um den Klassenerhalt kämpft, ist noch längst nicht in trockenen Tüchern. „Weferlingen ist sehr heimstark und steht meiner Meinung zu Unrecht im Tabellenkeller“, blickt Kurth voraus. „Dennoch müssen wir uns in erster Linie auf das bevorstehende Wochenende konzentrieren und gegen den BSV den ersten Schritt machen“, so Kurth weiter. „Na klar beginnen nach jedem Wochenende die Rechenspielchen aufs Neue. Doch eins steht fest: Gewinnen wir beide Spiele, sind wir Meister. Lassen wir noch mal Federn, sinken die Chancen rapide“, versucht Kurth die Euphorien in die rechten Bahnen zu weisen.

Die Männer der SG hoffen heute Nachmittag erneut auf reichlich Unterstützung von den Rängen, damit die beeindruckende Heimbilanz von zehn Siegen in zehn Spielen um einen weiteren Erfolg ausgebaut werden kann.