Gardelegen l Das Gefühl des Erfolges währte nur kurz. Nach dem verlorenen Auswärtsspiel beim USV Halle II, übernahmen die Altmark Volleys wieder die Rote Laterne in der Sparkassen-Landesoberliga. Gegen die Hallenser reichte eine couragierte Leistung nicht für Zählbares. Der USV II dagegen zog mit dem 3:1-Erfolg der Vorwoche an den Gardelegern vorbei.

Spitzenreiter ist zu Gast

Und als ob es nicht schlimmer kommen könnte, treffen die Altmärker im kommenden Heimspiel auf den aktuellen Spitzenreiter der Liga. Mit dem MTV Wittenberg empfangen die Volleys am Sonnabend um 16 Uhr in der Willi-Friedrichs-Halle die absolute Übermannschaft der Liga. Aus acht Spielen, sammelten die Wittenberger satte 22 Punkte und holten damit fast das Optimum an Zählbarem in dieser Saison. Noch unbesiegt tritt der Gast in Gardelegen an.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es allerdings für die Volleys gegen den MTV. Dieser spielt zwar eine bislang konstante Runde, zeigte allerdings am achten Spieltag gegen Bitterfeld-Wolfen II Konzentrationsschwächen. Zwar gewann der Favorit 3:1, unterlag allerdings im ersten Satz des Spiels deutlich mit 18:25. Sollten die Wittenberger einen ähnlichen Tag erleben und Konzentrationsschwächen offenbaren, ist der MTV verwundbar.

Da dem direkten Konkurrent im Abstiegskampf USV Halle II, ebenfalls eine knifflige Aufgabe beim SV Fortuna Ballenstedt bevorsteht, bleiben die Volleys, mit nur einem Punkt Rückstand auf das rettende Ufer, weiterhin im Rennen. Mit einem Sieg gegen den MTV, können Helden geboren werden.