Halberstadt l Einen ganzen Tag lang hatten interessierte Läufer*innen am vergangenen Wochenende die Gelegenheit, auf der Laufbahn des Halberstädter Friedensstadions ihre Runden zu drehen.

Im vergangenen Jahr gab es die Premiere des „24-Stunden-Laufes“ im Friedensstadion. Eingebettet in den Sporttag des VfB Germania in Zusammenarbeit mit dem Freizeit- und Sport-Zentrum FSZ) der Stadt. Alle Abteilungen des Vereins beteiligten sich mit Schnuppertrainingseinheiten und Schauvorführungen über die gesamte Zeit. So hatten die Läufer sehr viel Abwechslung im Umfeld.

In diesem Jahr stand die gesamte Veranstaltung auf Grund der Verordnungen lange Zeit auf der Kippe. Konnte aber, dank eines agilen Halberstädter Ordnungsamtes und engagierter Helfer, letztendlich unter Auflagen in abgespeckter Version durchgeführt werden.

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Startschuss um 18 Uhr

Am Freitag um 18 Uhr startete die Veranstaltung auf der Tartanbahn. Zunächst begannen Vereinspräsident Erik Hartmann, FSZ-Chef Derk Bartel und Oberbürgermeister Andreas Henke. Nach ein, zwei Runden übernahmen dann die ersten Hobbyläufer die Führung. Viele meldeten sich an, um einfach dabei zu sein, andere nutzten die Gelegenheit um sich auf ihre teils ambitionierten Ziele vorzubereiten.

Insgesamt nutzen 230 verschiedene Sportler die Gelegenheit während der 24-Stunden 252 Laufeinheiten, in verschiedenen Längen zu absolvieren. Über die gesamte Zeit sorgte Stadionsprecher Bernd Waldow für permanente musikalische Untermalung. In den Nachtstunden boten einige Feuerschalen und Kerzen eine besondere Lauf-Atmosphäre bei wolkenlosem Himmel unter Vollmond. Die Flutlichtanlage des Stadions wurde auf ein Minimum heruntergefahren.

Neben den Aktiven wohnten auch 121 Gäste, meist Verwandte oder Freunde dem 24-Stunden-Lauf bei.

Immer jemand unterwegs

Immer wieder stellten einzelne Mannschaften, Abteilungen oder Vereine eigene Staffeln zusammen und belegten so über ein- oder zwei Stunden die Laufbahn.

Am Sonnabend um Punkt 18 Uhr konnte der VfB Germania dann auch feststellen, dass über die gesamten 24 Stunden mindestens immer ein Läufer auf der Tartanbahn aktiv war. Damit wurde das interne Ziel auch in diesem Jahr erreicht. Bleibt die Zuversicht, 2021 den 24-Stunden-Lauf wieder im Rahmen eines großen Vereinsfestes stattfinden zu lassen.