Halberstadt l Diese Teams trafen sich, um miteinander dieses traditionelle Fußballtennisturnier zu spielen. Thofu ist eine besondere Art des Fußballtennis, bei der das Volleyballnetz auf zwei Meter Höhe gespannt ist. Dadurch können junge Talente in einem sportlichen Wettkampf gegen Profifußballer antreten, ohne durch Körpergröße oder Alter im Nachteil zu sein.

Das Teilnehmerfeld erstreckte sich dieses Mal von den D-Ju­nioren (Altersklasse 11/12) über die C-, B- und A- Junioren des VfB Germania bis hin zu den Männerteams der Oldies und der ersten Mannschaft. Zum ersten Mal dabei war das Frauenteam des Vereins. Außerdem stand das „Thofu-Team“ am Netz. Eine Mannschaft, die aus Spielern zusammengestellt wird, die einmal für Germanias Mannschaften aktiv waren. Für diese elfte Meisterschaft starteten die ehemaligen Germania-Spieler Robin Gesell, Felix Kanter, Marcus Grund und Danny Wersig.

Die Vorstellung der einzelnen Spieler übernahm Stadionsprecher und Ehrenmitglied Bernd Waldow, der mit Unterstützung von DJ Andreas Nitschke, der das kurzfristig erkrankte Disco-Urgestein Bernd Lichtenfeld vertrat, auch durch die Veranstaltung führte. Vor den interessierten Zuschauern sowie Vertretern des KFV Harz und der Vereinsführung des VfB Germania, wurden unter großem Beifall in der verdunkelten Sporthalle alle Turnierteilnehmer im Scheinwerferlicht auf das Spielfeld geleitet. Zwischen den insgesamt 28 Turnierpartien – es wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt – sorgten interessante Interviews mit einzelnen Persönlichkeiten für besondere Unterhaltung.

Bilder

Für Germanias Regionalliga-Mannschaft nominierte Trainer Andreas Petersen Patrik Twardzik, Florian Beil, Fabian Guderitz und Christoph Klötzer. Dieses Team verlor nur einmal sehr knapp gegen die B-Ju­nioren und wurde mit sechs Siegen in sieben Spielen „Thofu-Weltmeister 2017“. Den zweiten Platz mit nur einer Niederlage gegen den späteren Sieger erspielte das Thofu-Team. Der Titelverteidiger wurde in diesem Jahr Dritter. Diese A-Junioren sorgten im Spiel gegen die Regionalliga-Kicker für das Ergebnis mit den wenigsten Fehlerpunkten. Germanias Oldies zeichneten für die spektakulärsten Ballwechsel verantwortlich. So arbeitete der frühere Oberliga-Torschützenkönig Erik Hartmann tatsächlich des Öfteren mit Fallrückzieher-Einlagen am Netz.

Damen sind Turnierneuling

Traditionell landeten die beiden jüngsten Mannschaften im unteren Tabellenbereich. Allerdings gelangen sowohl den D- als auch den C-Junioren zwei Siege. Der Turnierneuling, die Damenmannschaft, konnte zwar keines seiner sieben Spiele gewinnen, sorgte aber durch die Anwesenheit durchaus für Abwechslung und ehrliche Anerkennung der anderen Teams.

Die Siegerehrung übernahmen VfB-Nachwuchsleiter Holger Eheleben und Veranstalter Thomas Waldow.

Initiator Thomas Waldow richtete den Dank im Namen des VfB Germania an mehrere Adressen: „Herzlicher Dank gilt dem Wettkampfgericht mit Bernd Waldow, den Netzrichtern Marcel Herschelmann, Konstantin Rust und Peter Gritzan, die alle Spiele ohne Pause souverän leiteten, Viola Rosenberg, Holger Henschel, Marius Fleischer und Fabian Wohlmann sowie Horst Wischalla, Peter Barz und Tino Sawall, ‚Halberstädter‘, ‚Halberstadtwerke‘ sowie der ‚Barmer‘ für die große Unterstützung. Nicht zuletzt gilt der Dank dem Team des FSZ für die Unterstützung bei der Organisation und der Bewirtung dieser Veranstaltung.“

Alle Teams erhielten noch Urkunden und Sektflaschen mit einem speziellen Etikett. Die Spieler vom Siegerteam wurden zusätzlich mit „Weltmeister T-Shirts“ geehrt. 2018 soll es eine Neuauflage geben.