Magdeburg l Der Fußball-Verband-Sachsen-Anhalt (FSA) hatte im November 2019 mit Blick auf den Ordentlichen Verbandstag, der noch 2020 stattfinden muss, beschlossen, einen neuen Weg bei der Wahl eines Präsidenten zugehen.

Mit dem Ziel, diese Wahl nach Innen und Außen transparent zu gestalten, wurde eine Findungskommission vom Vorstand des Fußballverbandes einberufen. Diese Findungskommission setzte sich aus Katrin Kunert, Erwin Bugar, Manfred Maas und Detlef Rutzen zusammen.

Als ersten Schritt hatte die Findungskommission ein Anforderungsprofil erarbeitet. Mögliche Kandidaten sollten so eine klare Vorstellung bekommen, was von ihnen erwartet wird.

Findungskommission bewertet Kandidaten

Verbunden damit war der Anspruch, die Eignung der Kandidaten zu bewerten. Bis zum 30. April lief die Bewerbungsfrist. Danach hat die Findungskommission die eingegangenen Bewerbungen gesichtet sowie Interviews geführt. Auf der FSA-Vorstandssitzung am 2. September in Schönebeck präsentierte die Findungskommission die Ergebnisse der neuen Herangehensweise den anwesenden Teilnehmern.

Dabei empfahl die Kommission dem FSA-Vorstand, den ehemaligen Präsidenten des VfB Germania Halberstadt, Olaf Herbst, für die Wahl zum FSA-Präsidenten vorzuschlagen.

Der Vorstand wird nun gemäß § 20, Absatz 2 der Satzung des FSA, spätestens vier Wochen vor dem Verbandstag, der noch in diesem Jahr stattfinden soll, einen Wahlvorschlag als Empfehlung zur Wahl des Präsidenten beim Verband einreichen.