Halberstadt l Regionalligist VfB Germania Halberstadt scheint bislang gut vorbereitet, nichtsdestotrotz zieht Cheftrainer Danny König weiter die Zügel straff an.

König will keinen falschen Eindruck erwecken

Nur einen Gegentreffer hat Germania Halberstadt in den bisherigen drei Vorbereitungspartien einstecken müssen. Was für den gemeinen Fußballfan zunächst ganz ordentlich erscheint, fällt in der Analyse von Germanias Trainer Danny König gänzlich anders aus. „Das ist ein Tor zu viel“, so die klare Ansage des 45-Jährigen. Hintergrund: Bisher waren alle Gegner unterklassig. Den Gegentreffer beim 6:1 gegen Verbandsligist FC Einheit Wernigerode vor knapp einer Woche sieht er darum differenzierter. „Ich breche das Ergebnis auf die Regionalliga herunter. Da erwarten uns ganz andere Gegner, kleine Sünden – und noch vielmehr große Sünden – werden in dieser Klasse sofort bestraft. Die machen am Ende den Unterschied.“ Dass der Ascherslebener hohe Ansprüche an sich und seine Mannschaft stellt wird unmissverständlich klar. „Wir spielen keinen Freizeitfußball!“

Überhaupt geht er bei seiner Bewertung mehr in die Tiefe. So war die Partie gegen Fortuna Magdeburg (5:0) „eine besondere Geschichte“, trainierte der VfB da schließlich neben dem bekannten 4-4-2 das System mit Dreierkette in der Defensive. „Dafür sind ein paar Sachen nötig, um es zu verinnerlichen“, so König, „logischerweise gibt es noch Defizite, aber wir arbeiten daran.“

Germania testet weitere Probespieler

Der Trainer lobte seine Spieler für deren Fleiß: „Sie arbeiten extrem gut mit und sind gut belastbar. Das ist ein absolut positiver Fakt.“ In dieser Woche gehören dann erneut Probespieler dazu. Für das Tor bietet sich immer mehr Lukas Cichos an. Intensiver Bedarf besteht zudem in der Innenverteidigung. Hier bleibt König aber cool, könne man doch später noch gezielt zugreifen. „Man sollte nicht vergessen, dass die Transferperiode dieses Jahr bis weit in die Saison reicht.“

Der nächste Test steht morgen auf dem Plan. Mit dem SV 1890 Westerhausen wartet auf dem Wolfsberg der dritte Verbandsligist in Folge. Anstoß ist um 18.30 Uhr.