Halberstadt l Dieses Mal gibt es einen Harzkreis-Vergleich.

Nach der klaren Heimniederlage für den bisherigen Spitzenreiter SV Eintracht Osterwieck gegen Stahl Thale ist nun keine Mannschaft mehr ohne Punktverlust. Es gibt jedoch zwei Teams, mit Germania Wernigerode und dem Quedlinburger SV, die bisher nicht verloren haben. Beide genießen an diesem Spieltag Heimrecht und haben daher gute Karten, auch weiterhin ohne Niederlage zu bleiben.

Wernigerode empfängt Halberstadt II

Germania hat im Harzkreis-Duell Aufsteiger VfB Germania Halberstadt II zu Gast. Die Germanen fuhren vor einer Woche ihren ersten Saisonzähler ein, würden nun gern diesen Teilerfolg bestätigen. Der Tabellenletzte geht allerdings als Außenseiter ins Rennen beim Vierten.

Auch die Quedlinburger gehören wie Wernigerode bisher zu den überzeugenden Mannschaften, stehen als Dritter sehr gut da. Nun stellt sich Germania Wulferstedt (6.) vor. Die Gäste aus der Börde sind schwer ins „Rollen“ gekommen, überzeugten aber in den letzten drei Pflichtspielen mit Siegen. Sowohl gegen Seehausen (3:1), Haldensleben II (1:0) als auch im Kreispokal gegen Hohendodeleben (8:0) verließ die SG Germania 1921 als Sieger den Rasen. Der QSV ist demnach gewarnt.

Osterwieck trifft auf den Haldensleber SC

Eintracht Osterwieck darf erneut auf eigenem Platz antreten. Nach dem 2:5 im Topspiel gegen Thale musste vorerst Platz eins an den direkten Konkurrenten abgegeben werden. Mit einem Spiel weniger als die spielfreien Thalenser hat die Ratsgarten-Elf jedoch alle Möglichkeiten, diesen Rang morgen wieder zu erobern. Dafür müssen aber die „Hausaufgaben“ erledigt werden, die heißt in diesem konkreten Fall Haldensleber SC II (5.).

Für den SV Olympia Schlanstedt steht eine Richtung weisende Partie gegen Aufsteiger Eintracht Winningen an. Das Duell Neunter gegen Achter will keines der Teams verlieren, zu nah würde ansonsten der Abstiegsrang kommen. Beide Seiten brauchen drei Zähler.

Auswärts müssen der SV Langenstein (in Seehausen) und der SV Darlingerode/Drübeck (in Oschersleben) ran. Darlingerode fuhr vor einer Woche den ersten „Dreier“ ein, möchte den Schwung mitnehmen. Auch für den SVL gilt: Verlieren verboten. Alle Begegnungen werden am Sonnabend um 15 Uhr angepfiffen.