Halberstadt l Das erneut getankte Selbstbewusstsein soll nun helfen, in das Viertelfinale des Landespokals einzuziehen.  Mit dem 3:1-Erfolg am Sonntag gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hat sich der VfB Germania Halberstadt etwas Luft nach unten verschafft. Gleichzeitig hat die Mannschaft von Trainer Maximilian Dentz den Abstand zum nächsten Liga-Gegner, dem FC Viktoria Berlin (Sonnabend, 13.30 Uhr), auf lediglich einen Punkt verkürzt. Klar ist aber auch, diese Regionalliga Nordost ist zwischen Platz sieben (BFC Dynamo) und 17 (ZFC Meuselwitz) ausgesprochen eng. Nur sechs Zähler trennen diese Teams.

Dentz zufrieden mit seiner Mannschaft

Auch wenn die Mannschaft von Trainer Max Dentz gegen den ZFC nicht so ins Spiel gekommen war, wie sie es sich vorgenommen hatte, etwas glücklich ging man in Führung. „Danach haben wir aber unsere Linie gefunden und folgerichtig erhöht. Es hätte bis zur Pause auch gut und gerne 3:0 stehen können, dann wäre die Partie vermutlich schon entschieden gewesen. Wir haben es eine Weile spannend gelassen, weil der Kontrahent auch entsprechend gegengehalten hat. Ich glaube, dass wir insgesamt aber der verdiente Sieger dieser Begegnung waren“, fasste der 29-Jährige nach dem Spiel für den Mitteldeutschen Rundfunk zusammen.“

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt der Germania nicht, es steht eine intensive Woche bevor. Am morgigen Feiertag ist der Regionalligist im FSA-Landespokal um 13 Uhr beim Verbandsliga-Vertreter Arnstedt gefordert. Auch der Kontrahent SV Edelweiß hatte zur Pokal-Generalprobe ein Heimspiel zu absolvieren, auch gegen einen direkten Konkurrenten.

Das Duell Sechster gegen Fünfter – Eintracht Elster – entschieden dabei die Gäste klar mit 3:0 für sich. Damit ist klar, wer mit der breiteren Brust ins Achtelfinal-Rennen geht. Halberstadts Sportlicher Leiter Andreas Petersen hatte bereits vor einigen Tagen mit Blick auf diese Begegnung gesagt: „Teams aus der Verbandsliga sind unangenehme Gegner, aber für einen Viertligisten auch machbare Gegner. Wir wollen in die nächste Runde, in das Viertelfinale.“