Halberstadt (fbo) l Die Spieler des HT 1861 gewinnen von Sieg zu Sieg immer mehr Selbstbewusstsein. Obwohl einige Halberstädter zum Spiel am vergangenen Wochenende nicht mit nach Wernigerode fahren konnten, waren die anderen voller Zuversicht.

In den ersten drei Minuten konnte die Heimmannschaft des HV Wernigerode das Spiel ausgeglichen gestalten. Dann erhöhte die Gastmannschaft aus Halberstadt das Tempo im Angriffsspiel und der Ball wurde schneller von einem HT-Spieler zum anderen gepasst. Es entstanden Lücken in der Abwehr, die von den HT-Spielern erfolgreich per Torwurf genutzt wurden. Die HVW-Abwehr konnte Halberstadts Kreisspieler Benn Rademacher meist nur durch Foul bw. einen Strafwurf stoppen. Diese schloss Felix Klockau erfolgreich vom Punkt ab. Nach zehn Minuten in der ersten Hälfte führten die Halberstädter bereits komfortabel mit 10:5.

Impulse in den Auszeiten

Für Halberstadt waren Felix Klockau (4), Niclas Reese (2), Benn Rademacher (1), Marius Schorch (1) und Patrick Zeiss (2) in der Phase die Treffsichersten. Die Auszeiten gaben den Halberstädtern in ihrem Spiel immer wieder neue Impulse. Die Abwehr der Domstädter stabilisierte sich im Laufe der Spielzeit. Die Feldspieler verhinderten im Einklang mit dem Torwart einige gute Torwürfe. In der letzten Spielminute gelang Klockau ein außergewöhnlicher Torwurf. Aus dem eigenen Strafraum, als etwa 30 Meter vom gegnerischen Tor entfernt, warf er den Ball direkt ins HVW-Tor.

Am Ende der ersten Spielhälfte führten die Gäste mit 17:7 gegen die Heimmannschaft aus Wernigerode.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde HT-Torwart Alexander Friedrich neu eingesetzt. Obwohl der Halberstädter erst seit wenigen Tagen in der Mannschaft ist, schenkte ihm Trainer Herbert Quegwer das Vertrauen für die erste Hälfte der zweiten Spielzeit.

Das Halberstädter Angriffsspiel litt dann ein wenig, Unkonzentriertheiten im Abspiel und ein zu langsames Tempo im Angriff waren mehrfach erkennbar. Bis zur 30. Minute verkürzte die Wernigeröder den Rückstand auf vier Tore (18:22). Um den Sieg nicht mehr zu gefährden, mussten die Halberstädter in dieser Phase den Kampfeswillen erwecken. Die Spielkombinationen wurden wieder effektiver, viele Angriffe konnte der HVW nur durch Fouls unterbinden. Das brachte Zweiminutenstrafen und darum Feldvorteile für den HT 1861.

Am Ende gingen die Halbstädter mit einem relativ deutlichen Sieg vom Spielfeld. Das Derby endete aus Sicht der Gastgeber 25:30.

HT1861 Halberstadt: Primas, Friedrich, Bruns (2), Zeiss (6), Holz (2), Schorch (1), Reese (6), Rademacher (1), Klockau (12), Borchers.