Halberstadt l Die Spielerinnen um Trainerin Ljuba Kolomjets wollten von Anfang an den Gegner im Angriff unter Druck setzen, was ihnen auch gelang und mit Toren von Charlotte Teske und Pauline Döhner konnte man sich eine 3:2 Führung erspielen.

Die Deckung um Julia Rieche hatte sich auf den Gast gut eingestellt und so konnte man das ein oder andere Mal das Angriffsspiel der Gäste unterbrechen und zu eigenen Torerfolgen von Gina-Sophie Friedrich nutzen. Beim 12:7 (22.) hatte der Gastgeber einen beruhigenden Fünf-Tore-Vorsprung erreicht. Halberstadt ging dann mit einer 14:12-Führung in die Pause.

Kolomjets-Sieben verschläft Beginn

Den Beginn der zweiten Hälfte verschlief die Kolomjets-Sieben und so gelang es der Mannschaft vom TSV Wefensleben in der 32. Minute zum 14:14 auszugleichen.

Da auch Jasmin Mende vom Siebenmeterpunkt und aus dem Spiel heraus einen super Tag erwischte, blieb Halberstadt über die Stationen 17:14 und 20:16 Toren in der 42. Minute weiter mit einer Vier-Tore-Führung in Front.

Viele technische Fehler

Ab der 45. Minute unterliefen dem Gastgeber dann zu viele technische Fehler und die Gäste spielten mehr und mehr ihre Erfahrung gegen die junge Mannschaft des HT 1861 aus. Ab diesem Zeitpunkt kippte das Spiel der kämpferischen jungen Mannschaft des Gastgeber zu Gunsten des TSV Wefensleben. Bis zur 53. Minute hatte Halberstadts Führung Bestand, dann übernahm der Gast.

Am Ende verloren die Domstädterinnen nach einer sehr guten und geschlossenen Mannschaftsleistung mit 23:26. Trainerin Kolomiyets war nicht unzufrieden: „Die gezeigte Leistung der Mannschaft macht Vorfreude auf die nächsten Spiele.“

HT 1861 Halberstadt: Nehrkorn, Pust - Möller, Pauline Döhner (1), Teske (3), Corinna Döhner (1), Wüstemann (1), Kopetzky, Stein, Rieche (2), Mende (9/6), Friedrich (4), Vieth, Hohnroth (2/1).