Halberstadt l „Vor einem Jahr konnte wohl noch niemand ahnen, dass ein Virus uns allen das (Vereins-) Leben ein Jahr später so schwer machen wird“, beschreibt Germania-Geschäftsstellenleiter Thomas Waldow die aktuelle Situation. Dennoch wiederholt der Verein seinen 24-Stunden-Lauf des Vorjahres.

Interessierte können sich noch anmelden

Auch wenn zurzeit an ein Vereinsfest beim VfB Germania nicht zu denken ist, möchte der Verein in bewährter Zusammenarbeit mit dem Freizeit- und Sportzentrum (FSZ) Halberstadt den 24-Stunden-Lauf im Friedensstadion stattfinden lassen. Start ist am heutigen Freitag um 18 Uhr. Waldow: „Interessierte Läufer melden sich bitte unter Angabe ihrer Wunsch-Laufzeit per Mail unter info@vfbgermaniahalberstadt.de einfach an.“

Bis zum Sonnabend um 18 Uhr werden die Aktiven mit permanenter Hintergrundmusik, gelegentlicher Moderation und Stadionbeleuchtung in den Nachtstunden, die Gelegenheit haben, auf der Laufbahn im Friedensstadion ihre Runden zu drehen.

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Auch wenn in diesem Jahr keine Zuschauer im Stadion sind, werden wie bei der ersten Auflage Vereinspräsident Erik Hartmann, FSZ-Geschäftsführer Derk Bartel und Oberbürgermeister Andreas Henke wieder die ersten Runden übernehmen.

Rückblick:

Zum 70. Vereinsjubiläum 2019 gab es bei besonderen Atmosphäre mit musikalischer Untermalung und im Feuerschalen- und Fackellicht in der Nacht vom 21. zum 22. Juni die erste Gelegenheit zum Laufen. Der Staffelstab startete seine 24-Stundenreise auf der Laufbahn. Das Ganze war aber eingebettet in ein großes Fest. Am Abend stellten sich zunächst die Abteilungen des VfB Germania Halberstadt vor. Die Sektionen Judo und Turnen zeigten in Vorführungen ihr Können und boten im Anschluss Interessierten die Möglichkeit zum Ausprobieren.

Die Abteilung Leichtathletik forderte Sportinteressierte heraus, sich gegen die Deutschen Meister Steffen Fricke und Konstantin Rust im Stand-hoch- und Weitsprung zu Messen. Allerdings hatten sich die beiden Spezialisten besondere Handycaps ausgedacht, die sich die Herausforderer dann jeweils erwürfeln mussten.

Die Abteilung Tischtennis bot über den gesamten Zeitraum hinweg die Möglichkeit, die schnellste Rückschlagsportart der Welt auszuprobieren.

Am Sonnabend gab es nach einer morgendlichen Nordic-Walking-Einheit die Gelegenheit Bogenschießen, Rolly-Basketball und Volleyball auszuprobieren. Die Fußballer waren mit dem traditionellen Elterncup präsent. Der „Wolf-Bus-zieh-Wettbewerb“ auf der Laufbahn durfte nicht fehlen.

Dieses Jahr gibt es die abgespeckte Version, immer mit Blick auf das aktuelle Hygienekonzept im Rahmen der Corona-Krise. Auf http://www.vfbgermaniahalberstadt.de gibt es mehr Infos. „Wir freuen uns auf Euch“, blickte Waldow zuversichtlich nach vorne.