Halberstadt l Die diesjährige Freiluft-DM der Para-Leichtathleten des Deutschen Behinderten-Sportverbandes fand im Bundesleistungszentrum Kienbaum statt. 170 Athleten aus 55 Vereinen des gesamten Bundesgebietes in den unterschiedlichen Schadensklassen waren zu den Wettkämpfen angetreten. Die Anlagen in Kienbaum liegen im Brandenburgischen sehr idyllisch, so dass die äußeren Bedingungen gut waren.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten waren die beiden Wettkampftage gekennzeichnet von freundlichen Organisatoren und Kampfrichtern, „auch wenn Fehler bei der Organisation auftraten“, so Halberstadts Trainer Ditmar Schwalenberg.

Germania mit vier Teilnehmern

Am Start waren Athleten von der Jugend, über den Männer- und Frauenbereich bis hin zu den Senioren. Vier Germania-Para-Leichtathleten vertraten die Farben Halberstadts und Sachsen-Anhalts bei diesen Meisterschaften: Justin Adam aus der Altersklasse MJU 18, Toni Ortmann – MJU 20; André Strelow und Lukas Froese, die beide im Männerklassement antraten.

Die finale Bilanz konnte sich sehr sehen lassen: Es gab fünfmal Gold, zweimal Silber, dreimal Bronze und dazu einen vierten und einen sechsten Platz. Schwalenberg: „Eine super Ausbeute!“ Besonders Justin Adam und Toni Ortmann überzeugten in Kienbaum mit ihren Leistungen.

Strelow zu dreifach Bronze

Seine ersten Einzelmedaillen bei Deutschen Meisterschaften errang mit dreimal Bronze André Strelow (100 m – 12,69 sec; 200 m – 25,81 sec; Weitsprung - 5,21 m).

Lukas Froese war dagegen in diesem Jahr mit nur einer Silberplakette über 400 m (58,53 sec) nicht ganz zufrieden.

Hervorzuheben sind bei allen vier Athleten der große Kampfgeist und die enorme Disziplin. Die erzielten Leistungen von Justin Adam und Toni Ortmann verdienen ebenso eine extra Erwähnung. Die 200 m absolvierte Adam in 25,47 sec und für 400 m benötigte er nur 55,81 sec. Toni überzeugte über 1500 m und 5000 m (19:11,56 min). Lohn für die beiden: Für ihre gezeigten Leistungen erhielten sie eine Einladung zum Kaderlehrgang in Kienbaum, der im November des Jahres stattfindet.

Trainer zieht Fazit

Trainer Schwalenberg: „Dank geht an Rolf-Dieter Beyer, Familie Krötki, Familie Franke sowie dem Leichtathletik Förderverein sowie dem BSSA für die Unterstützung jeglicher Art.“