Haldensleben l Nach einer tollen Moral der gesamten Mannschaft, trotz zweimaligem Rückstand drehte der Haldensleber SC das Spiel gegen Blau-Weiß Dölau, siegte der HSC verdient mit 5:2 Toren. Nach dem Achtungserfolg am Wochenende in Merseburg (0:0) konnte der Gastgeber seine Einstellung zu Beginn des Spiels nicht abrufen und so kamen die Gäste aus Dölau deutlich besser ins Spiel.

HSC nach dem Rückstand wach

Nach nur zwölf Minuten wurde Jurkiewicz frei gespielt und bestrafte den HSC für sein passives Auftreten. Der frühe Gegentreffer schien aber die HSC-Elf wach zu rütteln und fortan kamen die Blau-Gelben besser ins Spiel. So probierte es Hevekerl (22.) aus 18 Metern und hatte in seinem Startelfdebüt nach langer Verletzung prompt Erfolg. Sein Schuss schlug zum 1:1 im linken unteren Eck ein.

Von nun an gewann die Wagner-Elf deutlich mehr Zweikämpfe und kam in der 35. Minute zur nächsten großen Chance. Nach starkem Pass von Sacher war Siegmund (35.) alleine zum Tor von Apel unterwegs, doch der Schlussmann Dölaus blieb der Sieger im Duell. So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabinen.

Doppelpack bei Comeback

Nach dem Seitenwechsel musste der HSC einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Ein Freistoß aus 30 Metern durch Knaack (47.) passte genau und brachte Dölau ein zweites mal in Führung. Aber die Heimelf kam nur eine Minute später zum sofortigen Ausgleich. Nach schöner Einzelaktion von Hevekerl (48.) über links schob er das Spielgerät überlegt an Apel zum 2:2 vorbei. Nun wollten die Mannen von Marco Wagner mehr und spielten sich förmlich in einen Rausch. Der bärenstarke Hevekerl sollte diesmal als Vorbereiter fungieren und bediente den eingewechselten Lipowski (72.), der den Ball im kurzen Eck unterbrachte. Nach zwei Rückständen drehte der HSC das Spiel und ging das erste mal in Führung.

Auch nach der Führung spielten die Haldensleber munter und offensiv weiter. Mit Erfolg, denn diesmal drang Siegmund (80.) in den Gäste-Strafraum ein und konnte Apel gekonnt überwinden.

Der HSC bewies eine ganz starke Moral und kam in der Schlussminute durch Sacher (90.) sogar noch zum fünften Treffer. Dies bedeutete den Endstand und der HSC bewies seine ansteigende Form. Die Bilanz aus den letzten sieben Spielen spricht deutliche Worte. Vier Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage stellen HSC-Coach Wagner zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und was das Team heute wieder für eine Moral an den Tag legte, ist aller Ehrenwert.

Körpersprache im Spielverlauf besser

Im ersten Durchgang hat mir noch etwas die Körpersprache gefehlt, aber in der zweiten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht und sind nach zweimaligem Rückstand bärenstark zurück gekommen. Besonders freue ich mich über das Comeback von Denny Hevekerl, der zur Krönung auch noch zwei Tore selbst erzielte und eins vorbereitete. Durch den Sieg ging es in der Tabelle bis auf Platz acht rauf und dies zeigt uns, dass wir als Team immer besser funktionieren“.

Am kommenden Wochenende wartet wieder eine Top-Mannschaft der Verbandsliga. Zum erneuten Heimspiel empfängt der HSC den BSV Halle/Ammendorf. Dass man aber mit der richtigen Einstellung gegen die Spitzenteams der Liga mithalten kann, bewies der HSC beim Auswärtssieg in Barleben und beim Remis bei IMO Merseburg.

Statistik

Haldensleber SC: Switala - Wille, Zimmermann, Duda, Hübner - Mäde, Cristovao (53. Lipowski), Girke, Hevekerl (77. Krause), Sacher - Siegmund (84. Thieke).

Torfolge: 0:1 Jurkiewicz (12.), 1:1 Hevekerl (22.), 1:2 Knaack (47.), 2:2 Hevekerl (48.), 3:2 Lipowski (72.), 4:2 Siegmund (80.), 5:2 Sacher (90.).