Groß Santersleben l  Während sich aufgrund der aktuellen Situation die Anzahl an Spielerwechseln in der Winterpause überschaubar hält, hat der Verein um Präsident Jens Alicke nun bei Bartosz Szajkowski zugeschlagen. Der SV Groß Santersleben lässt zu Jahresbeginn mit einem echten Transfercoup aufhorchen. Wie der aktuelle Siebte der Bördeoberliga am vergangenen Freitag mitteilte, wird künftig ein Mann mit Verbandsliga-Erfahrung das Gehäuse des „SV Santos“ hüten: Bartosz Szajkowski kommt vom TV Askania Bernburg, dem sich der 21-Jährige erst im Sommer 2020 angeschlossen und seither sieben der zehn Pflichtspiele in der höchsten Spielklasse des Fußballverbands Sachsen-Anhalt bestritten hat.

Junger Pole mit Erfahrung

„Auf der Position des Torhüters haben wir seit Beginn meiner Trainertätigkeit in Santersleben Probleme“, sagt Übungsleiter Tino Beyer, der seit dem Start dieser Spielzeit für die Belange des SV Santos verantwortlich ist. „Mit Sebastian Deumeland haben wir zunächst einen erfahrenen Keeper gewinnen können, der sein Wissen an junge Talente weitergeben sollte. So wollten wir neue Spieler konstant aufbauen. Leider aber hat sich Deumeland während der Hinrunde verletzt, so dass die Lage sich verschärfte. Kurzfristig konnte uns dann Philipp Wiebelskircher vom TuS 1860 Magdeburg-Neustadt helfen, doch seit Januar ist er in seine Heimat zurückgekehrt. Nun hoffe ich, dass wir mit Bartosz Szajkowski eine Konstante im Tor gefunden haben. Durch die Erfahrung unserer beiden Schlussmänner verspreche ich mir nun einen Qualitätssprung auf dieser Position“, so Beyer weiter.

Szajkowski hat trotz seiner noch jungen Jahre schon reichlich Erfahrungen sammeln können. Bis zum Sommer war er in Mecklenburg-Vorpommern beim Verbandsligisten TSV Bützow 1952 für eine Saison aktiv. Davor stand der 21-Jährige eine Halbserie beim Landesliga-Vertreter FC Seenland Warin zwischen den Pfosten. In seiner Heimat Polen kickte Szajkowski in seiner Jugend bis zur höchsten Liga des Landes.

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