Haldensleben l Die Handballer des HSV kamen nur schwer in das Spiel und zeigten immer wieder Schwächen in der Abwehr und im Angriff, dennoch schafften sie es sich bis zur 16. Minute mit 6:3 Toren abzusetzen. Die Gäste hingegen nutzten die Schwäche der Haldensleber aus und holten wieder auf, so dass der Gastgeber zur Halbzeit mit 9:10 hinten lag. „Das einzig gute an der Partie war, dass wir letztendlich gewonnen haben. Es war wirklich ein schlechtes Spiel von uns. Alles das, was wir im Training umsetzen, haben wir hier vermissen lassen“, ärgerte sich HSV-Coach Enrico Sonntag.

So ging es nach einer längeren Ansprache des Trainers in die zweite Hälfte. Aber auch hier taten sich die Handballer aus Haldensleben schwer, denn nur langsam setzten sie sich von den Gästen ab. Möglich wurde das zum Teil auch nur dadurch, da es die Wittenberger dem HSV leicht machten Tore zu werfen. So wuchs der Abstand ab der 45. Minute stetig. „Der Pokal reist immer keinen vom Hocker. Wenn dann auch nur die Reserve aus Wittenberg kommt ist man nur zur Hälfte motiviert und das spiegelte sich im kompletten Spiel wieder. Da fällt es auch schwer den Schalter umzulegen“, analysierte Sonntag. Dennoch schaffte es der HSV sich weiter abzusetzen, so dass die Handballer mit 25:19 Toren als Sieger vom Feld gingen.

„Das Spiel wollten wir eigentlich nutzen um im Rhythmus drin zu bleiben, weil gerade im Oktober die schweren Partien auf uns warten. Doch haben wir keine gute Leistung abgerufen und wir müssen jetzt unbedingt noch eine Schippe drauflegen“, so Sonntag.

HSV Haldensleben: Strauß, Wölkerling (1), Möritz (3), Kruse (6), Frank (6, 1/2), Domann, Blume, Bierhals, Wurzel (3), Zirkler (2, 1/1), Weinert, Tysack (3), Damerau (1);

Siebenmeter: 2/3;

Zeitstrafen: 9;

Gelbe Karten: 4