Jena/Oebisfelde l Die Männer des SV Oebisfelde haben in der Mitteldeutschen Oberliga beim HBV Jena ihren ersten Nackenschlag erhalten. „Leider fiel der ziemlich deftig aus“, sagte SVO-Trainer Thomas Meinel mit Blick auf die 24:37 (8:15)-Schlappe beim Mit-Aufsteiger aus Thüringen und fügte hinzu: „Es war ein gebrauchter Tag. Wir haben nie richtig Zugriff auf die Begegnung bekommen. Unsere Abwehr hat keine Einstellung gefunden. Resultat war, dass der starke Rückraum des HBV aus fast allen Lagen Tore erzielen konnte und wir auch im Angriff erhebliche Probleme offenbarten. Wir haben im Aufbau schlecht agiert und dementsprechend auch unkontrolliert abgeschlossen.“

Halbwegs gut im Rennen lag der SVO noch bis zur 15. Minute, als Oliver Meinel auf 4:7 verkürzen konnte. Doch dann ging es zügig abwärts. Die Zeiss-Städter produzierten einen Sechs-Tore-Lauf zum 13:4 (23.) und erzwangen damit bereits die Entscheidung.

SVO erwischt gebrauchten Tag

„Es war nicht unser Tag. Ich habe zwar mit verschiedenen Abwehrvarianten versucht, noch einmal die Arbeit in der Defensive anzukurbeln, doch es hat nicht geklappt. Zudem agierten wir auch im Angriff weiterhin nicht überzeugend“, so der SVO-Trainer.

Die Jenaer nutzen die Schwächen der Allerstädter zu einigen Gegenstößen. Konkret in der letzten Viertelstunde kamen die Oebisfelder gewaltig ins Straucheln - der HBV erhöhte bis zur 53. Minute auf 32:20.

„Die Jungs wussten, dass sie ihr Potenzial nicht ausgeschöpft haben. Aber wir lassen die Köpfe nicht hängen. Es geht weiter“, kommentierte Thomas Meinel.

Statistik

SV Oebisfelde: Drese, Weis - Kamm (4), Meinel (6), Vogel (3/2), Kalupke, Butzek, Koch, Schroeter (3), D. Schliephake (6), Sauer, Meichsner (2).

Siebenmeter: 4/2

Zeitstrafen: 5.