Angern l „Wir waren mit dem diesjährigen Turnier sehr zufrieden“, fasste die Abteilungsleiterin für den Pferdesport des SV Angern, Andrea Schlickum, zusammen. Mehr als 470 Nennungen und mehr als 270 Pferde wurden gezählt. Dabei bot das gute Wetter optimale Platzbedingungen für die 13 Prüfungen. Der Verein legte wie immer viel Wert darauf, dass der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Wettbewerbe gut durchmischt war, um so eine breitere Reiterschaft anzulocken – was auch in diesem Jahr wieder gelungen ist. So wurde gerade für die jungen Reiter wieder der Führzügel-WB angeboten, bei dem mit 15 Teilnehmern gleich ein Rekord aufgestellt wurde.

Platz vier ging an Amy Jahn vom SV Angern auf ihrer Qurina mit einer Wertungsnote von 7,6. „Ich finde es toll, so gut hier abgeschnitten zu haben“, freute sich die Elfjährige. Seit sie drei Jahre alt ist, sitzt sie auf dem Pferd, mit fünf ritt sie schon selbstständig. Ihr Ziel ist es, irgendwann an Springturnieren teilzunehmen und daran arbeitet sie hart, denn jede freie Minute ist sie im Stall. Den ersten Platz beim Führzügel holte sich Elisa Marie Grethe von der RSG Sanne-Fleetmar auf ihrem Pferd Tosca mit einer Wertungsnote von 8,0. Nele Schwaschak vom RV Fürst Bismarck Schönhausen auf Zar Hansiatic erreichte mit 7,9 den zweiten Platz und Dritter wurde Stefan-Anton Birke vom RFV Henning v. Treffenfeld Beet auf Joane mit einer Wertungsnote von 7,7.

Springprüfung Kl.M* ist das Highlight

Der anspruchvollste Wettbewerb und gleichzeitig das Highlight war am Sonntag die Springprüfung Kl.M* mit Siegerrunde, welche Hendrik Holländer auf Quintus vom RV Ihleburg für sich entschied. Dabei machte er in einer Zeit von 38.17 Sekunden keinen Fehler. Auf dem zweiten Platz kam Michel Jöde auf Quintessa vom RFZV Ohretal mit 38.94 Sekunden bei null Fehlern. Platz drei ging an Lisa Naujok auf Geppathie vom RV Ihleburg mit fehlerfreien 44.84 Sekunden.

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„Unser Dank ging neben unseren fleißigen Helfern und Vereinsmitgliedern auch an unsere Sponsoren, ohne die ein solches Turnier nicht möglich wäre. Hierbei ist auch der Landkreis Börde zu erwähnen, der uns auch in diesem Jahr mit Fördergeldern unterstützte“, so Schlickum.