Haldensleben l Unter der Regie der Sportjugend wurden mit 96 Athleten so viele wie noch nie zuvor ausgezeichnet. 

Ein durchweg positives Fazit zogen deshalb auch die Verantwortlichen beim Kreissportbund. Facettenreich und erfolgreich präsentierten sich die jungen Sportler im abgelaufenen Kalenderjahr.

KSB-Präsident Renner zufrieden

„Die Anzahl der Geehrten unterstreicht einmal mehr die tolle Arbeit, die bei uns im Kreis geleistet wird“, sagte KSB-Präsident Klaus Renner. Landesmeisterschaften, Top-Platzierungen bei Ländervergleichen und sogar Deutsche Meisterschaften holten die Bördetalente nach Hause.

Herausragend sicherlich die Leistungen von den Radsportlern Anna Helene Zdun, Deutsche Meisterin im Bergfahren, und Moritz Kärsten, Deutscher Meister im Einzelzeitfahren, vom RSV Osterweddingen.

Auch Gewichtheber Roberto Gutu wies im vergangenen Jahr erneut seine Klasse nach. Der Samsweger wurde Deutscher Meister im Olympischen Zweikampf. Auf dem Vormarsch befinden sich im Landkreis die Sportarten Kanu und Bogenschießen. „Der Zuwachs ist deutlich spürbar“, freute sich KSB-Geschäftsführer Hartmut Baethge. So blieb kaum ein Platz im Saal unbesetzt.

Neben den vielen Ehrungen, die neben Schirmherr und Landrat Martin Stichnoth noch weitere Vertreter aus der Politik und Wirtschaft, stellvertretend seien noch Manfred Behrends (Mitglied im Bundestag), Markus Latz (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Börde) oder Sabine Wendler (Bürgermeisterin Stadt Haldensleben) genannt, vornahmen, verfolgten die Zuschauer auch die klasse Darbietungen der Musikschule „Kurt Masur“ aus Oschersleben. Es war ein gelungener Abend, der mit der Verleihung des Prädikates „Sportliche Schule“ für die Grundschulen St. Martin in Oschersleben und Gebrüder Alstein in Haldensleben sowie der Förderschule „Miteinander“ in Wefensleben ausklang.

Hiobsbotschaft beim KSB

Einen herben Dämpfer erhielt der Kreissportbund allerdings einige Wochen zuvor, im Doppelhaushalt des Landkreises wurde das Budget um 38 000 Euro auf 282.000 Euro reduziert. „Wir befinden uns in konstruktiven Gesprächen mit der Kreisverwaltung, um zu erörtern, wie wir diese Lücken schließen können“, gibt Klaus Renner Einblick in die derzeitige Situation.